Ich träume 1

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Ich träume, dass ich in deinen Armen bin

Wir sind auf der Flucht vor einem großen Alptraum

Traum ist ein Verbrechen, geeignet für meinen Tod

Die Linie auf deiner Kleidung zähle ich laut

Die Schnitte auf meiner Hand streicheln zart

Deine kalten Hände und küssen sie liebevoll hart

Die Stationen deines Blickes töten so einfach,

zerstückeln mein zartes Herz wie Blatt

Die Stücke sind aus Gedichten

Aus dem Gewicht der Essenz des Geheimnisses

Kein Verbrechen beging ich jemals 

Aber die Bekenntnisse verlangen sie von mir immer!

Ich träumte, du küsstest mich

Und nach dem Traum, starbst du liebevoll

Immer Schlaf, Traum und Schlaf,

dass ich im Wasser ertrank

Die Schnur um den Hals

Unter siebzig Liter Wasser

Und ich nochmal, wegen der Koketterie des Blickes meiner Geliebten,

schwor nicht mehr zu atmen

Führe mich durch deine Stadt

Mit dem schönen Licht deines Herzens

Dein weißes Gesicht tausche ich nicht aus

Sogar gegen die schönste Dame der Stadt

Für diesen Verrückten sind dennoch

Ein paar Tränen erlaubt

Für einen betrunkenen Verrückten,

der aus dem Geruch des Todes Gedichte erschafft

 

(C) Mohammad Ibrahim Rahimi

 

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