Tag der Trennung

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Ich bin es, der Sohn der Dunkelheit

Geboren in der tiefen Finsternis

Verliebt in die Lichtung des kuriosen Waldes

Schreibend auf einem schwarzen Zettel mit einem weißen Griffel  

Mein einziger Freund, ein Rabe

Mein Alias: „Das Vermächtnis des Todes“

Ich bin es, der Erschaffer aller Göttinnen

Der einzige brave Schüler des Todes

Vergessenheit ist für mich wie seine Sense

Nicht Meins und vergeben kann ich keiner

Die hinterlistige Wärme möchte ich nicht

Ich umarme gerne die ehrliche Kälte

Meine Texte sind nur weiße Gekritzel

Auf der Wand der Wahrheit mit Tinte des Ernstes

Ich bin gefangen im Körper eines Jungen

Nach jedem Wort von mir leidet er schweigend  

Seine Seele ist verwundet, sein Gehirn in Spielen

Seine Stimmung schreit nach Frieden ohne Stimmen

Seine Füße sind müde von der letzten Flucht

Seine Augen teilt er gerne mit mir

So sehe ich alles, was es draußen gibt

Ich erzähle es ihm, er bewundert sich dauernd

Längst sind wir irgendwie Bekannte

Bis zum Tag der Trennung werden wir auch so bleiben

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© Mohammad Ibrahim Rahimi  

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