Maskenball

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Wäre ich heute nicht eingeladen,

würde ich schreiben, über die Wahrheit, die Echte

Jedoch bin ich hier, ohne meine Maske

Mit der Maske kennen mich nämlich diese Leute

 

Was für ein schöner Mond scheint auf die Gewölbe!

Mit seiner anderen Hälfte wäre es aber göttlicher

Diese Leute da draußen haben Masken in der Hand

Trotzdem werden sie nicht hineingelassen!

 

Deine Augen suche ich hinter den Masken

Lockende lustvolle Blicke haben die Frauen

So viel dunklen Rauch sah ich noch nie auf einmal

Diese Torhüter scheinen wie adlige Vampire

 

Jene Maske trage ich heute,

die du mir aus deiner Liebe schenktest

Seit langer Zeit tanzte ich nirgendwo

Hoffentlich gäbe es hier keine Söldner

 

Und alles werde ich Allen verschweigen

Sogar wenn sie mich wieder mit dem Tod bedrohen

Nun werde ich der Mensch deiner Träume

Kein Rebell, keine Ärger und Dichtung, versprochen!

 

Dieser Bann dauert bis zur Mittenacht

Dann darf ich 4 Stunden mit dir tanzen

Sogar betränke ich mich wegen dir, du Süße

Warum tragen die Menschen hier keine Masken?

 

Wo versteckst du dich, in welcher Ecke?

Schon rieche ich deinen Duft neben einer Säule

Hier warst du, denn ich fühle deine Energie

Deine Liebe, die größer ist als Gottesgnade

 

Erinnerst du dich an uns oder,

ich mache mir vergeblich Hoffnungen?

Sieh mich, dass ich keine Feder mithabe!

Keine Revolutionsgedanken trennen uns heute

 

Was ist mit diesen Menschen, diesen Wänden?

Durchsichtig und scharf sind ihre Gesichter

Warum bist du hier nicht zu finden?

Warum sind voller Blut dann die Gläser?

 

Tanzt du ohne mich in irgendeinem Sälchen?

Warum läufst du nicht zu mir, meine Liebe?

Warum fragst du nicht über meine Tage?

Schämst du dich oder kokettierst du gerade?

 

Ich bin als ich da, endlich ohne meine Düsternis

Nur noch einmal wollte ich dich mehr sehen

Meine Münzen findest du in allen Wunschbrunnen

Viele Gerüche über mir, auf den nackten Straßen

 

Vergessen wurde ich, gelöscht von allen Gedächtnissen

Niemand hört meine Stimme und lauten Schritte

Irgendetwas läuft hier gerade falsch

Ich hoffe, dass es dir ganz gut geht

 

Dich fühle ich nämlich nah, aber sehen kann nicht

deswegen wurden mehr meine Schmerzen

Meine Wut wurde stärker und alles,

dreht sich um meinen Kopf, sogar die schöne Kuppel

 

Das Lachen dieser Menschen ist mir zu viel

Mein Herz will von meiner Brust rausspringen

Die Dunkelheit lässt mich ganz unter ihrem Druck

Die Magie fließt rasch durch meine Venen

 

So viele Menschen vertrage ich nicht mehr

Ich schreie, brülle und schubse sie weg

Dich wollte ich, aber du bist nicht da

Meine Wut explodiert, ebenfalls alle Lampen

 

Die Bilder der massiven Wände werden schwärzer

Die Säule und Erde zittern aus Angst vor meinen Mächten

Die Menschen fliehen weg und ich bleibe alleine

Auf Knien und in der Hand eine gebrochene Maske

 

 

© Mohammad Ibrahim Rahimi

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