Mademoisel

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mademoiselle

Nimm meine Nacht und Seele!

Bekritzele und umarme sie!

Gib sie mir zurück, als Geschenk!

Du, meine schöne Mademoiselle

Pünktlich zu sein, lassen sie mich nicht

Deine Liebe wollen sie löschen

Die Fackel, die du anzündest,

bringen sie zum berühmten Galgen

 

Deine Hände pflücken von Wolken

Die kleinsten, sanftesten Tropfen

Du tanzt Tango allein mit dir

Deine Beine sind beide abgeschnitten

Wir werden nie WIR, du weißt es

Mit gebundenen Händen durch schwere Ketten,

kann ich leider auf keinen Fall

Dich streicheln, deine Beine heilen

 

Tanz ohne Angst! Hier kann kein Mächtiger

Dich sehen, bemerken und vergewaltigen

Darüber, dass es dich noch immer gibt, weiß kein Mensch

Und auch dass du unsere Herzen ewig vermisst

Wie viele Male kommst du zu mir?

Durch Träume, Gedanken, Offenbarungen

Du weißt, dass du längst verboten bist

Und wer dich kennt, muss sofort sterben

 

Was soll ich tun, da ich dich fühle?

Meine Zellen sind in Deinen verhaftet

Vergessenheit kann ich nicht umbringen

Meine Macht reicht nur um einmal zu schreien

Komm nicht auf den Boden! Ich bitte dich

Sie warten nur auf ein Zeichen von dir

Dich kann ich nicht beschützen, du Kleine

Entschuldige, aber sie haben viele Waffen!

 

Ich weiß genau, was das bedeutet

Längst vergessen zu sein, du Apokalypse

Du bist das Ende von Ihnen, ihren Taschen

Dich werden sie foltern, vor meinen Augen umbringen

Unter Lügen begraben zu sein

Deinen Namen gelöscht zu sein

Dumm zu sein, blind zu sein, kenne ich

Verdorben, welken, untergehen, kenne ich

 

Hinter Mauern wirst du bloß geküsst

Von Geistern, die erst jetzt dich bemerken,

Dämonen tanzen mit Peitschen auf Sesseln

Die Blumen sprießen jedoch in Gedanken

Bleib allein, du dort und ich hier!

Versprechen nicht, aber ich versuche es

Einen Pfad zu finden, für dich meine Mademoiselle

Leider ist die Erde nicht mehr die Alte

 

 

© Mohammad Ibrahim Rahimi

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