Lichtlein

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Schreite zu mir, ganz langsam!

Dir werde ich nichts Böses tun

Jeder Mensch wollte dich nur verbrauchen,

wenn du alle anstarrtest, tief empor

 

Nur wollten sie ein paar Anhänger

Mit blauen Hemden lassen sie die Armen ausbluten

Egal, was das Schicksal von Denjenigen wird

Menge der Wahlen spielen die größte Rolle

 

Ihr Weg zu Düsternis ist das Einfachste

Sich bemühen sie nicht, sogar für ihre Liebe

Blonde Haare der Sonne streicheln sie vor uns

Im geheimen vergöttern sie aber die Teufel?

 

Wir schauen einfach zu und essen,

jeden Tag ein bisschen von dem System

Blumen klatschen schreiend, für Scheren

Ihre Gerüche verrieten bald ihre Tode

 

Lichtlein, komm zu mir nur für eine Weile!

Lautlos lieben wir uns, bloß nicht lebend

Lange dauern Gesänge dieser Eulen

Friedensfahne der Raben war immer dunkel

 

Füchse revoltieren mit lauten Revolvern

Wale fressen malen unsere Wahlen

Kein Platz findest du um hier zu scheinen

Mich verletzten doch die Scherben einziger Taten

 

In einem Fluss brachtest du mich zum Leben

Meine Wunde fühle ich noch immer wie heute

Deine Lippen würde ich gerne wieder küssen,

während wir unter Wellen versunken uns verlieben

 

Nimm Schritte zu mir, du meine Legende!

Dämonen sähen dich, egal wo du tanztest

Finde mich und nimm meine kalten Hände!

Endlich wird dein Licht den Rettungsweg beleuchten

 

Wer schnitt deine Haare, schlug dich grausam?

Wer brach grässlich deine schönen Nägel?

Wer zerriss so wild dein weißes Kleidchen?

Meine Schultern waren nicht da, für deine Träne

 

Entschuldige!

 

Straßen unter Sonne, rund herum Wüsten

Ein warmer Wind reibt meine Wangen

Wasser ist Fiktion der Fata Morgana

Blut ist einziges Getränk dieses Ländchen

 

Peitscht mich! Mein Fleisch ist aus Schmerzen

Verpetzet mich nicht! Ich schreie immer selbst

Liebt mich nicht! Ich bleibe nur kurz

Verbrennt die Engel, doch ihr Zauber bleibt gesichert

 

Sei nicht beleidigt! Sie waren immer böse

Freiheit gibt es hier nicht, nur Lügen aus Lüge

Komm näher! Wir werden davor fliehen

Wir gehen so weit, dass es überhaupt nicht gäbe

 

Tausend male rief ich deinen Namen

Finde mich, bevor sie ankommen!

Nackt unterwegs zu sein unter ihnen

Ist schwer, aber uns bleibt keine Wahl mehr

 

Denn die Welt ist so, sie wurde öd

Niemand ist froh, alle nur grob

Bäume jubeln die Äxte an

Ihre Blätter suchen ihre Rache

 

(C) Mohammad Ibrahim Rahimi

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