Lass es!

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Lass es so sein, wie es immer war

Ich da, du dort, wir nirgendwo

Denke nicht daran, dass diese blutigen Rosen

In dir ein paar Erinnerungen aufwecken könnten

 

Erinnerungen an mich und unsere Tage

Und ich wäre nie so schwarz oder böse gewesen,

dass du mich so, ohne Abschied, verließest

So lautet nicht die Sitte der LiebhaberInnen

 

Deine Lippen schmeckten nicht nach Lügen

Deine Reden hätten mich nie zu so einer Öde gebracht

Deine Stimme versteckte in sich so viel Ruhe,

dass ich vergaß, ich bin das älteste Kind des Krieges

 

Der arme Gott der Einsamkeit bettelt jeden Tag

In den leeren Gassen der Betrunkenheit

Kein Wunder, dass ich mit meinem Leben spiele

Wenn es dich nicht gäbe, wäre meine Bedeutung unklar

 

Du brauchst mich nicht irgendwie zu erwähnen

Wenn du weißt, wo ich längst auf dich warte

Ich bin und war nicht der Typ der Anspielungen

Nach mir suchte ich in der Tiefe deiner blauen Augen

 

Unverschämt spielen meine Hände

In den Wellen deiner langen, sanften Haare

Was für eine schlimme Nacht haben wir da

Ich hier, du dort, wir nirgendwo

 

Und du, und du, und wie immer nur du!

Deine Antworten, deine mörderisch kalten Sätze

Deine Blicke, dein wilder Wille, deine Ängste

Wegen mir kämpftest du nicht, meine Süße

 

Immerhin tranken wir miteinander einen Kaffee,

der mit der Kälte des Eises der Pole konkurrierte

Und nämlich, um in jener Nacht nicht zu schlafen,

brauchten wir keinen Kaffee, du weißt es!

 

Zum Vermächtnis des Todes wurde ich nach dir

Mein Volk verbannte mich aus meinem Zuhause

Obwohl ich der letzte Hinterbliebene war,

von einem Krieg zwischen mir und …

 

 

© Mohammad Ibrahim Rahimi

 

 

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