Die letzte Liebe

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Blau des Himmels,

beugt vor deinen Augen

Graue Wolken, sich sammeln,

erobern den Himmel

Sie werden schwarz,

schwärzer und dann ganz dunkel

Das Schwarz deines Kleides,

macht sie zur Schnecke

 

Rosenblätter vor deinen Füßen,

beten deine Haare

Die Sonne ist verschwunden

Bäume herrschen hier herrschend

Ohne Licht dauert es nicht lange,

bis wir völlig aussterben

wie soll ich Allen äußern,

was meine süße Liebe ist?

 

Dich suche ich schon lange

In dem Himmel, der Erde, in Dimensionen

Letztendlich soll ich auch küssen

Dich, deine Haare, die Augen

Geh nicht so oft nach draußen!

Deine Spaziergänge sind tote Wege

Die Magie deiner weißen Beine

Schenkt allem einen letzten Atem

 

Deine Spuren sind meine Hoffnung

Die ausgefallenen Haare, meine Hassliebe

Werde ich dich endlich mal sehen,

werde ohnmächtig, womöglich ein Blinder

Diese Bäume alle stöhnend,

vergöttern noch immer deine Anwesenheit

Sie sind alle einfach gestürzt

Dein Lachen ist die schärfste Klinge

 

Meine Hände beide zitternd

Meine Haare tanzen mit der Brise

Nicht Tango, Dreher, etwas Anderes  

Sie tanzen wie Schmetterlinge für die Kerze  

Ich kenne diese Gegend nicht

Dennoch erkenne ich da manche Orte

Im Traum war ich vielleicht hier

Wer weiß, vielleicht in meinen Ekstasen?

 

Einen Duft lässt du mir zuliebe

Ihn zu beschreiben, wäre Tod der Worte

Mein Dolch in seiner Scheide

schreibt seine Liebesgeschichte

Erde nennt dich stärkste ihrer Feinde

Alle sind unfähig dich zu berühren

In dem Fall werden sie nett zu mir

Denn ich bin das Vermächtnis des Todes

 

Die Erde treibt ihre Spiele

Wie ein Kind, mit allem, was es findet

Und so kommen wir wieder zueinander

Die Welt besitzt so einen wilden Willen

Die Dämonen, Düsternis, Riesen,

ließ ich einfach hinter mir

Dein dunkler Rauch um dich herum,

sehe ich sogar von Weitem

…………………………………………………………………….

 

Du: was machst du denn hier? Hast du mich endlich vermisst? Funktioniert noch dein steiniges Herz?

Ich: ich habe eine Mission.

Du: und was wäre das?

Ich: du kennst die Antwort. Warum bist du zurück? Wie?

Du: du hast mir das Ganze gezeigt. Den Weg, die Liebe. Ich habe dich so vermisst, aber ich darf dich nicht berühren, niemanden mehr. Endlich sind wir zu zweit, aber zu spät ist es.

Ich: nein, das war ich nicht und lass das Ganze weg. Jetzt geh bitte! Verschwinde einfach und gib mir ein bisschen von deinem Blut als Beweis!

Du: wer wagt seine Liebe umzubringen? Besonders, wenn sie weint, vor ihm sitzt und in seine Augen starrt.

Ich: bitte verschwinde! Hinterlasse mir keinen neuen Schmerz! Wenn du nicht gehst, dann sterben alle Menschen, Kinder und einfach die Erde.

Du: deine Entscheidung sollst du selber treffen. Ich will nur spazieren. Sie haben das uns angetan. Warum bist du noch immer für sie? Wir sind doch anders.

Ich: du darfst es nicht. Wir können verschwinden. Bitte ich komme auch mit.

Du: du wirst es nicht wollen. Ich bin nicht mehr das, was ich war. Alles hat sich geändert. Es ist zu weit gegangen. Verschwinde du jetzt, weil …

……………………………………………………………………………

 

Mir nähert sie sich ruhig

Sie berührt meine Schnittwunden

Frischer werden sie und offen

Ich blute und knie mich hin

Unseren Abstand macht sie größer

Ihre Tränen fallen hinunter, wie Kristalle

Ich umarme sie, meine Seele tut weh

Der Dolch küsst ihr Herzchen

 

 

© by Mohammad Ibrahim Rahimi

 

 

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