Blind

Loading Likes...

Wie kann man die Vergessenheit bestechen?

Wie kann ich nur mit riechen, mich nach dir richten?

Viele Schatten auf dem kalten Boden des Saals

Von dir, deinem Tanz, mit deinem Geliebten

————————————————————————————————–

Das letzte, was ich sah mit bloßen Augen,

war der Himmel hinter deinen Füßen

Die Sterne küssten dort die Laternen

Die Sonnen suchten nach ewiger Wärme


————————————————————————————————–

Meine Maske kuschelte mit meinen Wangen

Meine Feder schrie bei dir wie eine Bestie

Dein Gesicht machte mich zu einem Menschen

Was, davon ich längst floh, davor Angst hatte

————————————————————————————————–

Ich wollte nur fliehen, mich verstecken

Hinter schönen Wörtern aus Heftchen eines Verrückten

Ich wollte aufhören, die Liebe aufzugeben

In diesem Moment fand ich dich, du entzückend

————————————————————————————————–

Die Kerzen fielen runter, die Bäume schreiend

Die Wölfe heulend handelten für Hälfte des Mondes

Ich weinte, doch keiner sah es

Die Drachen verließen unsere Erde für stets

————————————————————————————————–

Und ich spazierte und dachte an dich

Daran, wie ich dich gewinne und erobere?

Die Welt ging unter um mich herum und ich

Anmaßend, arrogant, überfüllt mit Gedanken von dir

————————————————————————————————–

Ich suchte da nur nach dir und nichts mehr

Du flohst weg, ohne mich etwas zu erleuchten

Ohne zu sagen, wer dein Chef sein könnte

Für wen du arbeitest, warum du voller Macht herrschtest?

————————————————————————————————–

Ich, mutig, blaugläubig, blau, ein Knabe

Du, Mädchen aus dem Wunderland mit schwarzblonden Haaren

Ich konnte nur deinen Schatten verfolgen,

als du die Seelen der Helden einsammeltest

————————————————————————————————–

Früher oder später wolltest du auch meine,

die ich dir freiwillig schenken möchte

Und endlich unter dem Regen der fantasievollen Wolken,

trafen wir uns, du weintest, ich ertrunken in Stille

————————————————————————————————–

Du sagtest, das ich gehen soll, sogar ganz schnell,

während ich dich nach deinem Namen fragte

Du weintest und verweigertest mich zu blicken

Ich nahm meine Maske runter, du sahst die Wunden

————————————————————————————————–

Stille, Stille, tagelang nur reine Stille

Du konntest nicht meine Seele aussaugen

Ich schaute zu und versuchte dich zu berühren

Du verweigertest mir eine Chance zu geben

————————————————————————————————–

Gleichgewicht wollte auf der Welt herrschen

Jedoch bekam dein Chef mit, dass wir uns trafen

Er führte dich dazu, meine Augen herauszunehmen

Du weintest, mich küsstest, aus Trauer verschiedest

————————————————————————————————–

Ich trug meine Maske, dein Chef erstaunt,

warum er mich nicht umbringen konnte

Seit dieser Zeit flieht er weg und ich

Höre nicht auf, bis für dich die Rache nehme    

————————————————————————————————–

Todesvermächtnis nannte er mich

Ein Blinder mit einer Maske aus wahren Geschichten

© Mohammad Ibrahim Rahimi

Teilen ...

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.